Archiv der Kategorie: 3 Sterne

Das Geheimnis der Feentochter (Maria M. Lacroix)

Standard

geheimnis der feentochter

  • Das Geheimnis der Feentocchter
  • Autor: Maria M. Lacroix
  • Verlag: books2read
  • ISBN: 9783733781965
  • Kaufmöglichkeit: hier
  • Erscheinungsdatum: 15. Mai 2014

In „Das Geheimnis der Feentochter“ spielt zwar im modernen Irland, aber Autorin Maria M. Lacroix verarbeitet hier die keltische Mythologie zu einem spannenden Roman. Unter dem Feenhügel, in Irland Síd genannt, leben die Feen. Es gibt zwei Königshöfe, die sich in der Vergangenheit bekriegten, die der Seelie und Unseelie. Während sich die Feen vom dunklen Hof vor allem durch ihr abschreckendes Äußeres und ihr sadistisches Vergnügen auszeichnen, haben die Seelie zwar ein wesentlich angenehmeres Erscheinungsbild, aber dennoch kann man ihnen nicht über den Weg trauen. Die Feen sind also kein niedliches Völkchen, da von Blüte zu Blüte schwebt.

Nessya lebte bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr am lichten Hof. Sie ist die Tochter einer Seelie und eines Menschen. Seit ihrer Flucht hat sie den Kontakt zu dem Feenvolk gemieden. Bis sie auf Cathal, den Anführer der Sluagh, trifft. Sluagh sind Wesen, die sich von den Seelen der Menschen ernähren.

Auf den ersten Blick erscheint Cathal als brutales Monster, aber dennoch fliegen schnell die Funken. Nessya beginnt auch schnell zu überlegen, ob sie die von Cathal angebotene Allianz eingehen soll.

Dabei ist Cathal nicht ganz uneigennützig. Schnell hat er nämlich entdeckt, dass Nessya eine besondere Eigenschaft aufweist, die er für eine Racheaktion einsetzen möchte. Leider ist es für den Leser nicht nachvollziehbar, wie Cathal zu dieser Erkenntnis gekommen ist. Auch Nessya stellt diesbezüglich keine wirklichen Nachfragen.

Leider wirkt das Ende ein wenig überhastet. Mehrere Tage werden wie in einem Zeitraffer zusammengefasst und Themen unter den Tisch fallen gelassen. Da allerdings eine Fortsetzung geplant ist, besteht die Hoffnung, dass die offenen Fragen später geklärt werden. Dennoch ist „Das Geheimnis der Feentochter“ äußerst unterhaltsam und bietet viel fürs Herz.

Sterne: 3 von 5

Vielen Dank an Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar.

Advertisements

Recipe for Love (Katie Fforde)

Standard

recipe for loveIn „Recipe for Love“ dreht sich alles um einen Kochwettbewerb, an dem Zoe teilnimmt. Nebenbei verliebt sie noch in den Juror Gideon, beide müssen aber ihre Beziehung verheimlichen. Aus dieser Konstellation könnte man mehr machen, aber meiner Meinung nach kommt die eigentliche Liebesgeschichte zu kurz. Dafür wird umso ausführlicher beschrieben, wie der Wettbewerb abgehalten wird. Mit den ganzen Intrigen, die dort gesponnen werden, ist dieses zwar auch interessant, aber lenkt von dem Paar Zoe und Gideon ab.

Zoe hat zusätzlich mit ihrer Gutmütigkeit zu kämpfen. Auf mich wirkte sie fast wie Mutter Theresa. So manches Mal hätte es ihr gut getan, nein zu sagen.

Zu Beginn fühlte ich mich ein wenig an „Glücksboten“, mein Lieblingsroman von Katie Fforde, erinnert, die Spannungen zwischen Zoe und Gideon flachen aber schnell ab. Dabei hätte so viel Potential in dem Buch gesteckt.

Sterne: 3 von 5

Sweet Dreams (Catherine Anderson)

Standard

sweet dreamsSweet Dreams“ enthält zwei Romane, die bereits zu Beginn von Catherine Andersons Karriere veröffentlicht wurden: „Reasonable Doubt“ aus 1988 und „Without a Trace“ aus 1989.

Beide Romane unterscheiden sich von ihren späteren Werken. Hier handelt es sich um Romantic Suspense.

In „Reasonable Doubt“ geht es um Breanna Morgan, die von ihren Großeltern eine Hütte und Mine geerbt hat. Doch irgendjemand scheint sie von dort vertreiben zu wollen und Breanna ist sich nicht sicher, ob ihr Nachbar Tyler Ross mit dahinter steckt.
Dieser 243 Seiten umfassende Roman gefiel mir ziemlich gut. Die Chemie zwischen Breanna und Tyler stimmte.

„Without a Trace“ ist knapp 260 Seiten lang und hier versucht Michael De Lorio mehr über seine leiblichen Eltern herauszufinden. Dafür engagiert er Sarah Montague. Doch das Familiengeheimnis ist extrem gefährlich, wie beide herausfinden müssen.
Der Beginn gefiel mir gut und war so lange spannend, bis klar war, was Michaels Vergangenheit ist. Doch dann wurden die ständigen Anschläge auf das Leben der Beiden irgendwann langweilig und die Beziehung zwischen Sarah und Michael haute mich auch nicht wirklich vom Hocker.

Sterne: 3 von 5

Indigo – Das Erwachen (Jordan Dane)

Standard

indigo

  • Indigo – Das Erwachen (Indigo Awakening)
  • Autor: Jordan Dane
  • Verlag: Mira
  • Seitenzahl: 364
  • ISBN: 978-3-95649-017-0
  • Kaufmöglichkeit: hier
  • Erscheinungsdatum: 10.März 2014

Bevor Jordan Dane JA-Fantasy schrieb, verfasste sie einige Romane aus dem Bereich Romantic Suspense.

„Indigo – Das Erwachen“ ist der Auftakt zu einer neuen Urban-Fantasy-Reihe für Jugendliche. Teil 2 ist bereits in den USA erschienen.

Im Mittelpunkt steht eine Reihe Jugendlicher, die von einer Kirchenorganisation verfolgt werden, da sie über besondere Fähigkeiten verfügen. Diese Indigos, die eine Evolutionsstufe weiter sind, müssen sich im Untergrund verstecken.

Dabei gibt es zwei Handlungsstränge, die sich regelmäßig abwechseln. Im ersten Handlungsstrang ist Rayne auf der Suche nach ihrem jüngeren Bruder Lucas. Auf ihren Streifzügen durch L.A. trifft sie auf den geheimnisvollen Gabriel. Parallel dazu ist Lucas auf der Flucht, nachdem er gegen seinen Willen in einer psychiatrischen Anstalt festgehalten wurde. Per Telepathie nimmt ein Mädchen zu ihm Kontakt auf, die schließlich in den Tunneln unter der Stadt trifft.

Wie nicht anders zu erwarten, verlieben sich die einzelnen „Pärchen“ ineinander. Mir persönlich ging dieses viel zu schnell, die Entwicklung der Gefühle war für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Dies hatte zur Folge, dass ich mich nicht emotional eingebunden fühlte.

Da es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt, blieben natürlich viele Fragen offen. Wer versteckt sich hinter der Kirche, den „Believers“? Was genau bezweckt die Kirche, die die Jugendlichen verfolgt?

Insgesamt blieb mir „Indigo“ etwas zu oberflächlich. Ich habe mich zwar nicht gelangweilt und bin schnell durch das Buch gekommen, aber die Idee hatte durchaus mehr Potential. So setzt sich „Indigo“ nicht von der breiten Masse der YA-Fantasy-Romane ab. Positiv ist aber auf jeden Fall, dass Jordan Dane nicht auf Vampire oder Werwölfe setzt, sondern ihr eigenes Fantasy-Universum schafft.

Sterne: 3 von 5

Vielen Dank an Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar.

The House of Hades (Rick Riordan)

Standard

house of hadesThe House of Hades“ ist der vierte Teil der Heroes of Olympus“-Reihe. Ein weiterer Teil wird auf jeden Fall noch folgen.

Ich lese Rick Riordans Bücher immer gerne, aber dieses konnte mich nicht so packen wie die vorherigen Folgen. Das lag teilweise daran, dass ich Probleme hatte, die einzelnen Figuren auseinander zu halten. Zwischendurch fragte ich mich immer wieder, ob nun Leo bzw. Frank die zuvor beschriebenen Abenteuer erlebt hatten.

Der Reiz der früheren Bücher lag für mich darin, dass ich die Götter und dazugehörigen Sagen kannte und fasziniert davon war, was Rick Riordan daraus machte. In „The House of Hades“ tauchen eher unbekanntere Sagengestalten auf.

Normalerweise hätte ich vier Sterne vergeben, aber da mich Rick Riordans Bücher sonst mehr fesseln konnten, werden es nur drei. Trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzung, auch wenn ich hoffe, dass die Serie damit ein Ende findet. Gerne darf Riordan wieder einen Roman schreiben, der im gleichen Universum spielt, aber vielleicht wäre es besser, wenn er sich auf weniger Hauptfiguren konzentrieren würde.

Sterne: 3 von 5

Whiskey Sour (J.A. Konrath)

Standard

Whiskey Sour“ ist der erste Teil der Thriller-Serie um Jackie Daniels. J. A. Konraths Romane dieser Reihe darf man nicht zu ernst nehmen, hier geht es vorrangig um albernen Spaß.

Die Persönlichkeiten der Täter sind meist nicht besonders herausgearbeitet, sie morden in erster Linie nur blutig und pervers. Die Motive sind holzschnittartig dargestellt.

Es mag an meiner momentanen Stimmung liegen, aber „Whiskey Sour“ konnte mich nicht so sehr mitreißen, wie die späteren Bücher der Reihe. Die Einfälle sind nicht ganz so aberwitzig, ich hatte das Gefühl, dass sich Konrath hier erst noch aufwärmen muss. Als Auftakt zur Serie ist das Buch aber ein guter Einstieg.

Sterne: 3 von 5

Die da kommen (Liz Jensen)

Standard

die da kommenDie da kommen“ ist der zweite Endzeit-Thriller von Liz Jensen. Dieses Mal stehen Kinder, die ganz plötzlich Verwandte ermorden, und Angestellte, die ihre Firma sabotieren, im Mittelpunkt. Hauptfigur ist der Anthropologe Hesketh Lock, der das Aspergersyndrom hat. Dank seiner herausragenden analytischen Fähigkeiten, ist Hesketh dazu in der Lage, ein Muster zu erkennen. Auch in

Bei Hesketh war ich zwiegespalten. Einerseits ist seine Persönlichkeit sehr interessant, andererseits bleibt der Leser aufgrund seiner Emotionslosigkeit immer auf Distanz. So funktionierte der auf dem Cover angekündigte Horror nicht immer.

Das Ende empfand ich alles sehr unbefriedigend. Zumindest für mich war die Auflösung nicht wirklich nachvollziehbar.

Insgesamt gefiel mir dieses Buch besser als „Endzeit“, aber die guten Ideen hätten noch besser umgesetzt sein können.

Sterne: 3 von 5