Archiv der Kategorie: 2,5 Sterne

Ich sehe was, was du nicht siehst (Lena Diaz)

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ich sehe was„Ich sehe was, was du nicht siehst“ lockt zwar mit einem Serienmörder, aber davon bekommt der Leser nicht viel geboten. Stattdessen schlägt sich Madison vor allem mit einem Stalker und der Polizei, die ihr nicht glaubt, rum. Ihr zur Seite steht Pierce, ein FBI-Agent und ehemaliger Liebhaber.

Die Spannung hält sich leider in Grenzen. Wenn Madison nicht gerade davon überzeugt ist, dass der Stalker hinter ihr her ist, dann zofft sie sich mit Pierce. Es ist natürlich klar, worauf das hinausläuft.

Wer gerne Romantic Suspense liest, dürfte aber Gefallen an „Ich sehe was, was du nicht siehst“ finden.

Sterne: 2,5 von 5

Romulus Buckle & the City of the Founders (Richard Ellis Preston Jr.)

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Inhalt: In einer Welt, die unter Schnee liegt, lebt Romulus Buckle. Romulus ist Kapitän eines Zeppelins und im Kampf gegen die Feinde der Menschheit.

Ich muss gestehen, dass am Anfang überlegt hatte, das Buch zur Seite zu legen. Mit jedem Kapitel wird eine neue Figur ausführlichst eingeführt. Das waren mir zu viele Informationen.

Zum Glück habe ich bis Seite 70 durchgehalten und dann begann die eigentliche Handlung mit viel Action. Der Humor ist ziemlich abgedreht und vielleicht nicht jedermanns Sache.

Insgesamt hätten diesem Buch einige Kürzungen gut getan. Aber solange die Gefahr besteht, dass Richard Ellis Preston weiterhin so ausufernd schreibt, werde ich keine seiner weiteren Bücher lesen.

Sterne: 2,5 von 5

Dexter in the Dark (Jeff Lindsay)

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dexterVerbrannte und geköpfte Leichen werden gefunden. Eigentlich würde dieses Dexter nicht beunruhigen, wenn sich sein Dunkler Passagier nicht plötzlich zurückgezogen hätten. Aus Angst?

Nachdem ich den zweiten Teil gelesen hatte, hatte ich mich geärgert, dass ich zu vorschnell den dritten Teil bestellt hatte. Nun musste ich auch diesen lesen, obwohl mir der vorherige Teil nicht sonderlich gefallen hatte.

Bis zur „Auflösung“ des Kriminalfalls fand ich dieses Buch sogar noch relativ spannend. Aber das hastige Ende dürfte mit seiner Aufklärung für die meisten Thriller-Leser unbefriedigend sein. Fast hatte ich den Eindruck, dass Jeff Lindsay ein großer Fan von Stephen Kings „Es“ ist.

Zwischendurch kümmert sich Dexter um die richtige Erziehung und Unterrichtung von Astor und Cody. Die beiden kamen mir wie zwei Mitglieder der Adams Family vor.

Für mich ist die Buchreihe um Dexter hiermit beendet. Ich widme mich lieber weiter der TV-Serie.

Sterne: 2,5 von 5

Verderben (Bentley Little)

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Der LADEN eröffnet eine neue Filiale in einer amerikanischen Kleinstadt. Die meisten Einwohner sind von dem Discounter begeistert, doch Bill und seine Frau Ginny sind skeptisch. Langsam aber sicher beeinflusst der LADEN immer mehr das Leben der Einwohne von Juniper.

Die ersten Kapitel von „Verderben“ weckten Assoziationen zu „Needful little things“ von Stephen King. Dementsprechend hoch waren auch die Erwartungen, doch schnell merkte ich, dass Bentley Little zwar viele gute Ideen hat, aber die Umsetzung manchmal arg oberflächlich ist.

Ich konnte zwar lesen, dass Menschen manipuliert werden, aber wie bzw. den langen und sicherlich spannenden Prozess spart Bentley Little aus. So bleiben die Figuren eindimensional.

Da es mehr eine Aneinanderreihung von Ereignissen ist, kommt selten wirklich Spannung auf. Als Horror würde ich „Verderben“ schon einmal gar nicht beschreiben.

Sterne: 2,5 von 5