Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte (Peter Heller)

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das-ende-der-sterne-wie-big-hig-sie-kannte-072225210Amerika nach der Apokalypse. Hig hat dank einer Grippeepidemie alles bis auf seinen Hund Jasper und sein kleines Flugzeug verloren. Nach sieben Jahren macht er sich auf, mit dem Flieger das Land zu überfliegen.

Dystopien überschwemmen momentan den Büchermarkt. Ich habe davon einige gelesen, aber „Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“ ist ganz anders als die bisherigen Romane dieser Art.

Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“ ist ein leiser, fast philosophischer Roman.“ Obwohl Hig nahezu allein da steht und permanent Angst vor lebensgefährlichen Überfällen haben muss, scheint er sich mit der Situation arrangiert zu haben. Er liebt die Natur, das Leben an sich.

Doch so schön Higs Betrachtungen der Natur beschrieben sind, zur Mitte hin hatte das Buch meiner Meinung nach einen kleinen Durchhänger und zog sich ein wenig. Zum Ende hin nahm es wieder Fahrt auf.

Peter Heller verzichtet in seinem Roman vollkommen auf die wörtliche Rede. So ist es nicht immer einfach, auf dem ersten Blick zu erkennen, ob es sich nur um einen Gedanken oder um ein gesprochenes Wort handelt. Allerdings unterstützt dieses Stilmittel den Eindruck der isolierten und vereinsamten Welt, in der Hig lebt.

„Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte“ ist ein ruhiger, manchmal nachdenklich machender Roman.

Sterne: 3,5 von 5

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