Und dennoch ist es Liebe (Jodi Picoult)

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Als Paige fünf war, verließ ihre Mutter die Familie, was Paige auch als Erwachsene noch nicht verarbeitet hat. Jetzt ist sie mit dem Herzchirugen Nicholas verheiratet und hat ein kleines Kind. Als ihr alles über den Kopf wächst, verlässt sie ihre kleine Familie und macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter.

„Und dennoch ist es Liebe“ war mein erstes Buch von Jodi Picoult. Da ich es durchaus lesenswert, aber nicht immer fesselnd oder überzeugend fand, werde ich dennoch ein weiteres Buch von ihr lesen. Ich bin einfach optimistisch, dass die neueren Bücher mehr meinen Geschmack finden. Schließlich erschien „Und dennoch ist es Liebe“ bereits im Jahr 1993 im Original.

Während es sicherlich die Intention der Autorin war, dass der Leser sich sowohl in Paige als auch in Nicholas einfinden kann, blieb mir letzterer zum Großteil fremd. Für mich war meist kaum nachvollziehbar, warum Paige Nicholas so liebt und sich so lange für ihn verbiegt.
Nicholas selbst wirkt bis kurz vor dem Ende wie ein verstockter Egoist, der nicht verstehen will, was für ein Leben Paige geführt hat, auch für ihn. Es geht immer nur darum, was für Opfer er gebracht hat.

Das offene Ende dürfte dem einen oder anderen nicht gefallen. Ich habe es mittlerweile zweimal gelesen und je nachdem, in welcher Stimmung ich bin, interpretiere ich es in die eine oder die andere Richtung.

Trotz allem habe ich das Buch ganz gerne gelesen, da Jodi Picoult gut erzählen kann. Auch wenn das Buch ein paar kleine Längen hat, ist es meist kurzweilig zu lesen.

Sterne: 3 von 5

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