Breed (Chase Novak)

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Leslie und Alex sind glücklich verheiratet, doch der Kinderwunsch wurde ihnen bisher verwehrt. Bis sie eines Tages den Tipp bekommen, einen Spezialisten in Osteuropa zu besuchen. Dieser verabreicht beiden geheimnisvolle Spritzen, die zwar dafür sorgen, dass Leslie endlich schwanger wird, aber beiden Eltern verändern sich plötzlich auch.

Der erste Teil von „Breed“ ist aus der Sicht von Leslie und Alex geschrieben, dann gibt es einen Zeitsprung von zehn Jahren und im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Alice und Adam. Mir kam es ganz entgegen, da ich so besser meine Distanz zu den Eltern wahren konnte, deren Schicksal mich zu sehr mitgenommen hätte.

„Breed“ ist ein Horrorroman, der zum Großteil ohne Gemetzel und Blutorgien auskommt. Der Horror ist hier ein wenig subtiler. Manchmal fühlte ich mich an den Film „Die Fliege“ erinnert, wenn Leslie und Alex immer mehr ihre Menschlichkeit verlieren und dies zwischendurch realisieren. Das ist für mich echter Horror!

Natürlich gibt es ein paar kleine Logiklücken und zum Ende hin wurde es mir teilweise zu übertrieben. Aber ansonsten hat es das Buch perfekt geschafft, mich emotional herunterzuziehen. Nicht unbedingt das, was ich mir wünsche, aber bei diesem Buch sicherlich beabsichtigt.

Sterne: 3,5 von 5

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