Die leere Wiege (Ruth Dugdall)

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DSCN0702Rose ist angeklagt, den kleinen Luke vorsätzlich getötet zu haben, indem sie ein Feuer legte. Überhaupt scheint ihre Beziehung zu Luke und seiner Mutter von Bessenheit zu zeugen.

Aufgrund des Klappentextes war ich ganz automatisch davon ausgegangen, dass es sich bei Die leere Wiege“ um einen Krimi oder Thriller handelt, aber die allgemeinere Bezeichnung Roman trifft es besser.

Zwar kann das Ende tatsächlich überraschen, aber ansonsten ist dem Leser nach den ersten Kapiteln klar, wie die Handlung im Großen und Ganzen verlaufen wird.

In „Die leere Wiege“ geht es in erster Linie um Roses Seelenleben, ihre Einsamkeit und den daraus resultierenden Aktionen. Man könnte Rose als extrem verletzte Seele bezeichnen. Der Leser hat einerseits Mitleid mit ihr, aber es schleicht sich auch immer ein wenig Abscheu hinein.

Dies ist kein fröhliches Buch. Nahezu jede Figur, die einen Auftritt hat, hat mit mehr oder weniger großen Problemen zu kämpfen. Manche habe nur einen leichten Knacks, andere werde in ihrem Leben wohl nie wieder auf die Beine kommen.

Sterne: 3 von 5

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