Graveminder (Melissa Marr)

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Nach dem Tod ihrer Großmutter kehrt Rebekkah in ihre Heimatstadt zurück. Noch weiß sie nicht, dass es ihr Schicksal sein wird Graveminder zu werden, denn vor langer Zeit hat die Kleinstadt einen Pakt mit den Toten geschlossen.

Die Idee zu diesem Buch klang außerordentlich vielversprechend. Außerdem wurde versprochen, dass der Leser sich gruseln würde. Allerdings wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Vielleicht ist daran auch der Klappentext schuld, der bereits viel vom Inhalt verrät. Während Rebekkah über hundert Seiten nichts von ihrem Schicksal ahnt, ist dieses für den Leser keine Überraschung mehr. Daher zogen sich für mich diese Kapitel etwas dahin.

Trotzdem lässt sich das Buch gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und gefällig. Gut gefiel mir die Totenwelt, von der hätte ich gerne mehr gelesen. Und vor allem mehr drüber erfahren.

Am Ende bleiben einige Frage offen, die eine Fortsetzung vermuten lassen. Für so eine Fortsetzung würde ich mir wünschen, dass die Figuren mehr Konturen erhalten und die Spannung gesteigert wird. Schließlich hatte Melissa Marr mit „Graveminder“ eine Idee, die sich von der breiten Masse im Urban Fantasy-Bereich abhebt.

Sterne: 3 von 5

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