Der Atem der Welt (Carol Birch)

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Das fast tödliche Zusammentreffen mit einem Tiger auf den Straßen Londons verändert das Leben des achtjährigen Jaffy Brown für immer. Jahre später heuert er auf einem Segelschiff an, um mit seinem Freund einen Drachen zu fangen.

Carol Birch bedient sich einer bildhaften Sprache, die vielleicht jedem liegt. Da sie aber nicht blumig ist, gefiel mir ihr Schreibstil sehr gut. Die Autorin schafft es beispielsweise wunderbar, das London des 19. Jahrhunderts lebendig werden zu lassen.

Dabei schreibt sie aus der Sicht eines Jungen, der in den Slums aufgewachsen ist. Obwohl Jaffy keine einfache Kindheit hat, beschwert er sich nicht, sondern saugt die Wunder, die er erlebt, in sich auf.
So toll der kleine Jaffy beschrieben ist, so viele Probleme hatte ich manchmal den älteren Jaffy als jungen Erwachsenen zu sehen. Mir kam er meist noch wie der Träumer von damals vor.

Ein Großteil der Handlung dreht sich um die Schiffsreise, die Jaffy als Teenager macht. Besonders in der zweiten Hälfte des Romans sind teils starke Nerven gefragt. Den Grund verrate ich natürlich nicht.

Der Atem der Welt“ ist ein spannender und berührender Abenteuerroman.

Sterne: 4 von 5

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