Torstraße 1 (Sybil Volks)

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torstraßeAnfang des 20. Jahrhunderts wird Elsa in dem Kaufhaus Jonass geboren. Ihr Schicksal bleibt über die Jahrzehnte mit dem Gebäude, das die Geschichte Berlins widerspiegelt, verbunden.

„Torstraße 1“ ist die Adresse eines ehemaligen Kaufhauses, das tatsächlich in Berlin steht und eine wechselhafte Historie hinter sich hat. Die ersten Besitzer sind eine jüdische Familie, die von den Nazis vertrieben wurden. Später wurde es zum Haus der Einheit, Sitz des ZK der SED. Also der perfekte Ort, um Deutschlands jüngere Geschichte spannend und unterhaltsam zu erzählen.

Im Mittelpunkt stehen Elsa und ihr bester Freund Bernhard, die beide zufällig am gleichen Tag geboren wurden. Immer wieder trennt das Schicksal sie, nicht zuletzt die Mauer durch Berlin. Doch auch ihre Kinder sind miteinander verbunden.

Allerdings hat mir die erste Hälfte besser als die zweite gefallen. Gerade zum Ende hin wurden die Familien von Elsa und Bernhard immer größer, so dass es immer schwieriger wurde, den Überblick zu behalten und sich vor allem mit den Figuren zu identifizieren.

Wer gerne Familienromane liest und Interesse an deutscher Geschichte hat, dürfte mit „Torstraße 1“ nicht falsch liegen.

Sterne: 4 von 5

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