Death’s Excellent Vacation (Charlaine Harris, Jeaniene Frost, Katie MacAlister, Lilith Saintcrow…)

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Death’s Excellent Vacation“ enthält Kurzgeschichten von u.a. Charlaine Harris, Jeaniene Frost, Katie MacAlister und Lilith Saintcrow.

In Charlaines Harris‘ „Two Blondes“ reisen Sookie und Pam nach Las Vegas. Die 31 Seiten sind gut zu lesen, liefern aber keinen Mehrwert zur Sookie-Reihe.

„The Boys Go Fishing“ von Sarah Smith handelt von Superhelden, aber ich konnte keinen Bezug zu den Figuren finden. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass sich die Autorin extrem von bekannten Comichelden inspirieren ließ.

Von Jeaniene Frost habe ich bisher nur ein Buch gelesen und schnell festgestellt, dass an weiteren Romanen von ihr kein Interesse habe. Ihre Kurzgeschichte hat mich darin noch einmal bestätigt.

Zum Glück kam dann Daniel Stashowers gut geschriebener Beitrag, an dem ich richtig Spaß hatte.

„The Innsmouth Nook“ ist humorvoll und überraschend. A. Lee Martinez ist ein Autor, den ich weiter verfolgen werde.

Die nächste Kurzgeschichte, „Safe and Sound“, ist eine der besten in der dieser Sammlung. Sie unterhaltsam und teilweise sogar gruselig.

„Seeing is Believing“ liest sich gut, auch wenn ich den Eindruck hatte, dass L.A. Banks Geschichte ursprünglich ausführlicher war und zusammengekürzt wurde.

In Katie MacAlisters „The Perils of Effrijim“ hat der Dämon Jim die Hauptrolle. Er hofft auf einen Kurzurlaub mit seiner Angebeteten, einer Hundedame, doch es gibt viele Hindernisse zu überwinden. Genitalwitze sind garantiert.

Noch einen drauf setzt Christopher Golden mit „Thin Walls“, in dem die männliche Hauptfigur die nächtlichen Aktivitäten seiner Nachbarin durch die dünnen Wände eines Hotelzimmers miterlebt.

In „The Heart is always right“ schreibt Lilith Saintcrow über einen Gargoyle, der sich verliebt. Sehr niedlich, auch wenn ich die konstruierte Welt nicht ganz gelungen fand (Stichwort „Heart“).

„The Demon in the Dunes“ (Chris Grabenstein) ist klasse erzählt und kann mit seinem Ende überraschen.

Auch Sharan Newman liefert in „Home from America“ ein unvorhergesehenes Ende und bringt somit Abwechslung.

Die letzte Geschichte, „Pirate Dave’s Haunted Amusement Park“ (Toni L. P. Kelner) ist nett, kommt aber nicht an die vorherigen heran. Die Idee, dass ein Vampir als ein Pirat in einem Freizeitpark lebt, ist nicht schlecht, aber insgesamt zu wenig innovativ.

Fazit: Nach anfänglicher Enttäuschung konnte mich diese Sammlung an Kurzgeschichten doch noch überzeugen.

Sterne: 3 von 5

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