Seed (Ania Ahlborn)

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Nach einem Autounfall merkt Jack, dass seine sechsjährige Tochter sich merkwürdig verhält. Bald ist er davon überzeugt, dass Charlie von einem Dämonen besessen ist. Jack ist davon überzeugt, dass ihr nur eine Reise in seine Vergangenheit helfen kann.

Ich lese zwischendurch ganz gerne Horrorgeschichten, obwohl mich bisher keine wirklich zum Gruseln gebracht hat. Erst recht nicht dazu, dass ich Nachts nicht schlafen kann. „Seed“ auch nicht. Dennoch habe ich dieses Buch in einem Zug durchgelesen.

Ania Ahlborns Stil hat mir wirklich gefallen. Ihre Figuren, vor allem die Kinder, wirken lebendig und realistisch. Die Südstaatenatmosphäre wird gut rüber gebracht.

Zu Beginn muss sich der Leser etwas gedulden, bis der Roman so richtig Fahrt aufnimmt. Abgerundet wird „Seed“ mit einem sehr konsequenten Ende, wie ich es mir so einige Male bei anderen Romanen dieses Genres gewünscht hätte.

Allerdings hätte ich mir doch die ein oder andere Erklärung gewünscht. Warum genau sucht sich der Dämon Jacks Familie aus?

Auch wenn Ania Ahlborn das Genre nicht neu erfindet, hat sie dennoch einen atmosphärischen Spannungsroman geliefert.

Sterne: 3,5 von 5

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