Nickel (Aric Davis)

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nickelNickel ist Waise und versteckt sich vor den Behörden. Geld verdient er, indem er Marihuana anbaut und Pädophile erpresst. Außerdem nimmt er Sonderaufträge an. So soll er nach einem Mädchen suchen, das verschwunden ist.

Nickel“ ist kein Buch für sanfte Gemüter. Hier geht es um Kindesmissbrauch, Drogen und Straßenkämpfe. Hauptfigur ein Zwölfjähriger, der sich seit Jahren alleine durch das Leben schlägt und bereits schlimmste Erfahrungen hinter sich hat.

Dieser Roman wird als „Werk des Noir-Stils“ bezeichnet und diese Beschreibung passt ziemlich gut. Der Held, Nickel, ist ein Einzelgänger, der ab und an einen auf cool macht und gerne schöne Mädels um sich hat. Die Handlung selbst ist sehr düster.

Einem zwölfjährigen Kind würde ich dieses Buch nicht zum lesen geben, es sei denn, es ist schon sehr reif für das Alter. Außerdem mißhagt mir, dass in diesem Buch an jeder Ecke scheinbar ein Pädophiler lauert. Das Thema darf auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, aber man sollte auch nicht hinter jedem Busch einen Kinderschänder vermuten.

Nickel ist eine Figur, die dem Leser ans Herz wächst, auch wenn er mit zweifelhaften Mitteln seinen Lebensunterhalt verdient. Ich wollte unbedingt, dass er am Ende etwas Geborgenheit findet.

Anscheinend stehen die Chancen nicht schlecht, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Sterne: 4 von 5

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