Dornentöchter (Josephine Pennicott)

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Nach der Trennung von ihrem Mann und dem Tod ihrer Mutter zieht Sadie mit ihrer Tochter in das alte Haus ihrer Familie nach Tasmanien. Dort lebte ihre Großmutter Pearl, eine berühmte Kinderbuchautorin, die ermordet wurde. Sadie versucht herauszufinden, was damals wirklich passierte.

Dornentöchter“ ist ein Familienroman mit Spannungselementen. Wer aufgrund des (schönen) Covers zusätzlich eine Liebesgeschichte erwartet, dürfte enttäuscht werden.

Josephine Pennicott arbeitet mit Rückblenden, um die Ereignisse vor dem Mord zu schildern. So spielt ein Hauptteil des Romans im Jahr 1936. Diese Passagen gefielen mir auch wesentlich besser, als die, die in der Gegenwart spielen.

Während dem Leser schnell klar ist, dass Pearl nicht die liebevolle Mutter war, als die von ihrer Tochter dargestellt wurde, sondern eine psychotische Frau, zweifelt Sadie noch relativ lange an dieser Version der Geschichte. Mir wäre es lieber gewesen, wenn ich als Leser diesbezüglich auch länger meine Zweifel gehabt hätte, so dass ich Sadie hätte besser verstehen können.

„Dornentöchter“ liefert genug Spannung, dass ich das Buch gerne gelesen habe. Allerdings war mir die Auflösung des Mordes zu beiläufig. Fast konnte man den Eindruck gewinnen, dass Josephine Pennicott am Ende keine Lust mehr hatte, noch einige Seiten zu füllen.

Trotz allem hat mich „Dornentöchter“ gut unterhalten und ich habe es in einem Zug durchgelesen. Der Schreibstil ist gefällig, die Figuren interessant.

Sterne: 3 von 5

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