Die Blumen des Schmerzes (Brenna Yovanoff)

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blumen des schmerzesDaphne ist Luzifers Tochter und lebt in der Hölle. Als eines Tages ihr Bruder Obie unter den Menschen leben will und so in Gefahr gerät, beschließt Daphne ihn zu suchen. Dabei hilft ihr Truman, der lebensmüde ist.

Spätestens nach diesem Buch sollte den Lesern klar sein, dass Brenna Yovanoff düstere Bücher schreibt. Meiner Meinung nach toppt „Die Blumen des Schmerzes“ in dieser Beziehung noch „Schweigt still die Nacht“.

Mir gefiel „Die Blumen des Schmerzes“ immer dann am besten, wenn die Höllenbewohner ihren Auftritt hatten und „alte Bekannte“ auftauchten. Da gibt es Luzifer, Beelzebub, Lilith,… – alles Figuren aus der Bibel.

Diese Höllenbewohner sind entweder gefallene Engel oder Dämonen. Damit liegt es in ihrer Natur böse zu sein. Dennoch haben sie ihre guten Seiten und der Leser fiebert mit ihnen mit.

Daphne selbst ist sympathisch, bleibt aber ein wenig blass. Viel interessanter dagegen ist Truman, der seit dem Tod seiner Mutter jeglichen Lebensmut verloren und bereits einen Selbstmordversuch hinter sich hat.

Doch am Ende fehlt mir noch das besondere Etwas. „Die Blumen des Schmerzes“ ist unterhaltsam und durchaus originell. Jedoch hätte ich mich gerne noch mehr in Daphne einfühlen können.

Sterne: 3,5 von 5

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