Das späte Geständnis des Tristan Sadler (John Boyne)

Standard

tristanEngland, 1919: Tristan Sadler reist nach Norwich, wo er die Schwester seines verstorbenen Freundes Will trifft und von ihrer gemeinsamen Zeit an der Front während des Krieges zu berichten. Doch Tristan hat ein Geheimnis, das er erst spät enthüllt.

Auch wenn es eine Weile gedauert hatte, bis mich das Buch so richtig gepackt hatte, war es vor allem der leichte und elegante Schreibstil John Boynes, der mich eifrig weiter lesen ließ.

Zuerst hatte ich den Eindruck, dass die Handlung einer gewissen vorhersehbaren Routine entsprach, in der es um Ideale, Zurückweisung und Einsamkeit ging. Doch im letzten Drittel wurde ich eines Besseren belehrt. Spätestens da hatte mich das Buch endgültig gepackt.

Vorher hatten mich schon die Schilderungen des Krieges sehr berührt. Hier treten die unterschiedlichsten menschlichen Eigenschaften wie Prinzipientreue, Idealismus, Mut, Feigheit oder einfach nur blinder Gehorsam zutage.

John Boyne zeigt, dass es nicht einfach nur Schwarz oder Weiß gibt. Manche Taten und Handlungen haben Hintergründe, die diese zwar nicht entschuldigen, aber verständlicher machen.

Sterne: 4 von 5

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s