In the Blood (Jack Kerley)

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Ein bekannter Fernsehprediger wird tot in einem Hotelzimmer gefunden. Offensichtlich hatte er vorher S&M praktiziert. Carson Ryder und Harry Nautilus ermitteln. Dann wird ein Baby halbtot mit einem kleinen Boot angeschwemmt.

„In the Blood“ ist der fünfte Teil der Carson Ryder-Reihe und wurde leider nicht ins Deutsche übersetzt. Während Jeremy, Carsons psychopathischer Bruder, im vierten Teil eine Hauptrolle spielte, ist er hier abwesend.

Wie bei Jack Kerleys Büchern üblich, wird kein atemberaubendes Tempo vorgelegt, sondern die Polizeiarbeit von Carson und Harry geschildert. Manchen Lesern dürfte dieses ggf. zu gemächlich sein, mir gefällt es.

Auch wenn der Eindruck entsteht, dass Kerley mit dem ermordeten Geistlichen, der Wasser predigt und Wein trinkt, ein typisches Klischee liefert, gibt es am Ende in dieser Hinsicht eine wohltuende Überraschung. Überhaupt konnte das Ende einigermaßen überraschen, was bei Thrillern natürlich wichtig ist.

Auch wenn meine Lieblingsfigur Jeremy keinen Auftritt hatte, hat mich „In the Blood“ gut unterhalten.

Sterne: 4 von 5

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