Grave Mercy – Die Novizin des Todes (Robin L. LaFevers)

Standard

Bretagne, 15. Jahrhundert: Die junge Ismae wird Novizin im Kloster St. Mortain, wo sie zur Auftragsmörderin ausgebildet wird. Sie bekommt den Auftrag, an den Hof der Herzogin der Bretagne zu gehen und dort auf weitere Anweisungen zu warten. Dort trifft sie auf einen geheimnisvollen Mann, Duval.

Der Beginn von „Grave Mercy – Die Novizin des Todes“ ist äußerst vielversprechend und ganz nach meinem Geschmack. Eine spannende Fantasywelt mit interessanten Figuren. Ismae lernt die Kunst des Tötens in all ihren Variationen.

Doch dann kommt für meinen Geschmack zu viel Politik ins Spiel. Am Hof der Herzogin wird geschachert und intrigiert. Wenn ich einen historischen Roman hätte lesen wollen, hätte dieses meinen Erwartungen entsprochen. Aber nach dem tollen Anfang wollte ich einfach mehr Fantasy.

Ismae ist eine interessante Figur, die der Leser auch trotz ihrer Berufung schnell ins Herz schließt. Duval dagegen fand ich etwas langweilig. Ihre Liebesgeschichte war nett, aber nicht herzzerreißend.

Auch wenn „Grave Mercy – Die Novizin des Todes“ der erste Teil einer Trilogie ist, steht dieses Buch allein für sich. Es gibt keinen Cliffhanger, Ismaes Geschichte kann als abgeschlossen betrachtet werden.

Sterne: 3,5 von 5

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s