Wenn die Nacht verstummt (Linda Castillo)

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Jede Hilfe kommt zu spät. Drei Mitglieder der örtlichen Amishgemeinde werden tot aus einer Jauchegrube geborgen. Polizeichefin Kate Burkholder vermutet bald, dass es sich nicht um einen Unfall handelt, sondern die Todesfälle mit den weiteren Anschlägen auf Gemeindemitgliedern zusammenhängen.

Wenn die Nacht verstummt“ ist der dritte Teil um Kate Burkholder. Den ersten Teil habe ich noch nicht gelesen, der zweite gefiel mir gut. Den aktuellen Roman würde ich jedoch nur als Durchschnitt bezeichnen und hoffe, dass Linda Castillo beim folgenden Buch einen Zahn zulegt.

Als Thriller hätte ich „Wenn die Nacht verstummt“ nicht bezeichnet, eher als Krimi. Denn so wirklich rasant und nervenzerrend ist der neueste Fall nicht. Die Handlung plätschert zum Großteil nur so dahin.

In Kates Privatleben tut sich ebenfalls nicht viel. Ihre Beziehung zu John Tomasetti entwickelt sich nicht groß weiter. Dafür scheint Kate zu akzeptieren, dass sie ein kleines Alkoholproblem hat. Es bleibt abzuwarten, welches Konfliktpotential sich hier für die weiteren Bücher ergibt.

Die Frage, wie realistisch es ist, dass so viele Morde in einer Amishgemeinde geschehen, darf sich der Leser lieber nicht stellen. Ich denke, Linda Castillo muss beim nächsten Buch ihre Hauptfiguren einen kleinen Ausflug machen lassen, damit die Glaubwürdigkeit nicht zu sehr verloren geht.

Sterne: 3 von 5

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