Sterbensangst (David Mark)

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  • Titel: Sterbensangst
  • Autor: David Mark
  • Originaltitel: The Dark Winter
  • Reiheninfo: Beginn einer neuen Serie
  • Verlag: Ullstein
  • Seitenzahl: 349
  • ISBN: 978-3-548-28433-0
  • Kaufmöglichkeit: hier
  • Erscheinungsdatum: 13. Juli 2012

Inhalt:

Kurz vor Weihnachten wird eine junges Mädchen in einer Kirche niedergestochen. Kurz darauf wird ein Mann verbrannt. Der Polizist Aector McAvoy ist davon überzeugt, dass es einen Zusammenhang gibt und macht sie auf die Suche nach dem Täter und mögliche weitere Opfer.

Rezension:

„Sterbensangst“ ist der erste Roman von David Mark, der vorher als Gerichtsreporter arbeitete. Dieser Kriminalroman ist der Start einer Reihe um den Polizisten Aector McAvoy, der in der nordenglischen Küstenstadt Hull lebt.

Aector McAvoy ist ein Ermittler, der nicht den üblichen Klischees entspricht. Körperlich ist er ein Riese, aber seltsam unsicher und zurückhaltend. Seine Familie und Gerechtigkeit sind das, was für ihn zählen. Vermutlich da er so gar nicht zu dem bekannten Bild eines Polizisten in Kriminalroman passt, hatte ich zu Beginn leichte Probleme mit Aector McAvoy. Doch je mehr ich über ihn erfuhr, desto mehr wuchs er mir ans Herz.

Der Kriminalfall ist spannend. Obwohl das Motiv für die Morde sich im Laufe der Handlung für den Leser abzeichnet, bleiben der Auslöser und der Täter bis kurz vor dem Ende unbekannt. Die Taten sind brutal, die Szenen werden aber nicht so detailliert beschrieben, dass empfindlichere Leser abgeschreckt werden.

David Mark gelingt es gut, die Atmosphäre der englischen Stadt Hull während der Winterzeit wiederzugeben.

Allerdings lag mir der Schreibstil des Autors nicht sehr. David Mark schreibt im Präsens. Wenn Aector McAvoys Eindrücke geschildert, wirkt dieses manchmal abgehackt und hektisch. Zum Ende hin hatte ich mich aber daran gewöhnt. Dennoch würde ich mir wünschen, dass David Mark bei seinen nächsten Büchern nicht mehr den Präsens wählt.

Fazit: „Sterbensangst“ ist ein Kriminalroman mit einem Täter, der einem Thriller entsprungen sein könnte. Der Polizist Aector McAvoy hebt sich erfreulich von den üblichen harten Ermittlern, die die Krimiszene hauptsächlich bevölkern, ab. Der Schreibstil des Autors dürfte aber nicht jedem Leser liegen.

Sterne: 3,5 von 5

Vielen Dank an Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar.

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