Einer von hundert (Jack Kerley)

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In der Stadt Mobile in Alabama wird eine kopflose Leiche gefunden. Carson Ryder und sein Partner Harry Nautilus, die die Sondereinheit PSET (Psychopathologisches und Soziopathologisches Ermittlungsteam) bilden, sollen die Ermittlungen unterstützen. Doch während weitere Leichen ohne Kopf auftauchen, gibt es vor allem Kompetenzgerangel. Carson sucht bei seinem Bruder Jeremy, einem verurteilten Serienmörder, Unterstützung, um zu verstehen, was den Mörder antreibt.

Dank „Krank“, dem neuesten Roman von Jack Kerley, bin ich auf diesen Thriller aufmerksam geworden. „Einer von hundert“ ist der erste Teil der Reihe um Carson und Jeremy. Das Potential dieser Serie ist bereits sehr gut erkennbar.

Jack Kerley nutzt „Einer von hundert“, um seine Protagonisten einzuführen. Lebendig und auch mitunter humorvoll beschreibt er die diversen Figuren.
Mitunter verliert Kerley dabei seinen eigentlichen Kriminalfall etwas aus den Augen. Die Behörden von Mobile scheinen vorrangig daran interessiert zu sein, sich gegenseitig Knüppel vor die Füße zu werfen. Manch ein Leser könnte bemängeln, dass darunter die Spannung leidet. Mich hat es nicht gestört, ich fühlte mich sehr gut unterhalten.

Den Reiz dieser Reihe macht vor allem das „Duo“ Carson und Jeremy aus. Jeremy, der Serienmörder, hat einige bizarre Auftritte. Carsons Zusammenarbeit mit seinem irren Bruder (so kommt er zumindest rüber) ist nicht ganz freiwillig und er muss für jede Beratung“ einen hohen Preis zahlen.

Ich werde mich nach und nach durch jeden Teil dieser Reihe lesen.

Sterne: 3,5 von 5

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