Schnitt (Marc Raabe)

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Gabriel muss sich an die Nacht vor über 30 Jahren erinnern, als er trotz eines Verbots in den Keller seines Vaters stieg und dort eine grausige Entdeckung machte. In der gleichen Nacht wurden seine Eltern ermordet. Jetzt zwingt ihn ein Psychopath, der Gabriels Freundin entführt hat, dazu, sich der Vergangenheit zu stellen.

Die ersten Kapitel von „Schnitt“ haben nicht wirklich dafür gesorgt, dass mein Unwohlsein beim Betreten eines Kellers verschwunden wird. Geschickt baut Marc Raabe Spannung auf und bringt die Phantasie des Lesers auf Hochtouren. Wozu wird der Keller wirklich genutzt? Was hat Gabriel entdeckt?

Was ist überhaupt die Wahrheit und was womöglich die Wahnvorstellung eines psychisch Kranken? Immer häufiger führt Gabriel Zwiegespräche mit dem Helden seiner Jugend, Luke Skywalker. Immer wieder schleichen sich beim Leser Zweifel ein, ob Gabriel wirklich alles das erlebt, was im Buch beschrieben wird.

„Schnitt“ ist rasant, spannend und blutig. Zu keiner Zeit kommt Langeweile auf. Nur manchmal wirkte der Fall etwas zu konstruiert. Insgesamt aber ein ziemlich gelungenes Erstlingswerk.

Sterne: 4 von 5

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