Die Tigerfrau (Téa Obreht)

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Als Natalia von dem Tod ihres Großvaters erfährt, erinnert sie sich vor allem an die Geschichte, die er gerne erzählte. Von dem Mann, der nicht sterben konnte, aber den Tod seiner Mitmenschen voraussah. Und dann ist da noch die Geschichte von der taubstummen Tigerfrau.

Eigentlich fallen Bücher wie „Die Tigerfrau“ überhaupt nicht in mein Beuteschema. Umso glücklicher bin ich, dass ich dieses Buch doch gelesen habe.

„Die Tigerfrau“ ist ein Buch, auf das man sich Ruhe einlassen muss und nicht einfach nebenbei lesen sollte. Zumindest ging es mir so. Nachdem ich mich zurückgezogen hatte, wuchs mir dieses Buch von Kapitel zu Kapitel mehr ans Herz.

Manche Rezensenten schreiben von Fantasy-Elementen, wenn sie die Geschichten von Natalias Großvater beschreiben wollen, die nicht rational zu erklären sind. Ich würde es einfach als Magie bezeichnen. Téa Obreht verknüpft Mythen und Aberglaube mit der jüngsten Geschichte ihres Heimatlandes Jugoslawien.

Der Schreibstil ist eindringlich und eindrucksvoll. Trotzdem lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.

Auch wenn es in „Die Tigerfrau“ mitunter um Tod, Krieg und Gewalt geht, ist dieser Roman ein Wohlfühlbuch. Nachdem ich die letzte Seite umgeblättert hatte, blieb ich mit einem glücklichen Gefühl und einem Lächeln im Gesicht zurück.

Sterne: 5 von 5

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