Stirb (Hanna Winter)

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In Berlin geht ein Serienmörder um. Lara Simons kann ihm in letzter Sekunde entkommen, doch er verfolgt sie weiter. Also nimmt sie eine neue Identität an und zieht mit ihrer Tochter nach Rügen. Doch nach ein paar Jahren sieht es so aus, als hätte der Mörder wieder ihre Spur aufgenommen.

Stirb“ ist im Stil amerikanischer Thriller geschrieben. Während ich bei den US-Romanen Übertreibungen und mitunter Klischees akzeptiere und sogar fast erwarte, wirkt dies bei deutschen Thrillern meist unpassend.

Hanna Winters zweiter Roman ist zeitweise spannend, aber kein Thriller, an den ich noch lange denken werde. Dafür ist er zu durchschnittlich.

Meiner Meinung nach nimmt sich Hanna Winter zu wenig Zeit, einzelne Szenen, Handlungen und Gedanken zu beschreiben, so dass ich mich nicht richtig in die Situationen reinfinden konnte. Immer wieder kam ein Szenenwechsel oder Sprung.

Der Thriller hat knappe 350 Seiten, wobei die Zeilenabstände sehr großzügig sind und die Schrift relativ groß gewählt ist. Für meinen Geschmack hätte das Buch ein paar Seiten mehr benötigt.

Schade, der Anfang begann so vielversprechend. Dafür war das Ende zu vorhersehbar, bzw. der Täter schnell zu ermitteln, da zu offensichtliche Spuren gelegt wurden, die von ihm ablenken sollten.

Sterne: 2 von 5

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