Ich bin der Herr deiner Angst (Stephan M. Rother)

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Ein Mitarbeiter der Hamburger Polizei wird einem Club im Rotlichtviertel brutal ermordet. Während Jörg Albrecht und Hannah Friedrich ermitteln, wird eine weitere Kollegin das nächste Opfer. Der Täter scheint mit einem alten Fall zu tun zu haben.

Ich gebe zu, ein bin ein kleiner Snob was deutsche Thriller betrifft. Mir gefällt der Stil der amerikanischen oder englischen Thriller meist besser, wahrscheinlich eine Gewohnheitssache.

Ich bin der Herr deiner Angst“ ist da eine positive Überraschung. Dieser Thriller ist spannend, kann überraschen und hat einen ungewöhnlichen Plot, auch wenn dieser natürlich etwas konstruiert ist, was mich bei solchen Büchern nicht wirklich stört.

Allerdings musste ich mich Stephan M. Rothers Schreibstil erst gewöhnen. Er schreibt in teilweise abgehackten Sätzen und baut eine Distanz zwischen seinen Figuren und den Lesern auf.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal vor allem aus der Sicht von Jörg Albrecht, der die Ermittlungen leitet und einen Packen Probleme mit sich herumträgt. Er ist geschieden und leidet im Laufe der Untersuchungen immer mehr an Schuldgefühlen. Hannah Friedrich ist die Ich-Erzählerin.

Aufgrund des ziemlich martialischen Titels hatte ich eigentlich blutigere Szenenbeschreibungen erwartet. Selbstverständlich sind die Morde grausam, aber es werden nur die gefundenen Leichen beschrieben. Es bleibt dem Leser selbst überlassen, sich die Todesqualen auszumalen. Ich gestehe, dass ich mittlerweile einiges härteres gewohnt bin.

Sterne: 4 von 5

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