Die Gebeine von Avalon

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Dr. John Dee ist Astrologe am Hof von Königin Elisabeth. In ihrem Auftrag reist er nach Glastonbury um dort die Gebeinde von König Artus zu finden. Doch in der ehemals katholisch geprägten Stadt herrscht Angst und Aberglaube. Dann wird ein Mann aus dem Gefolgte von Dee brutal ermordet.

Phil Rickman, der vor allem durch seine Krimireihe um Merrily Watkins bekannt ist, hat mit „Die Gebeine von Avalon“ einen historischen Krimi geschrieben. Dabei ist Dr. John Dee, eine historische Figur, die ich bis dato noch nicht kannte, obwohl sie in beispielsweise auch Marzis „Lycidas“ eine wichtige Rolle spielt, der Erzähler. Dee ist Rechtswissenschaftlicher, Astrologe und auch Alchimist, der zur Zeiten der Regentschaft von Maria Stuart der Zauberei angeklagt war.

Der Einstieg in „Die Gebeine von Avalon“ ist nicht ganz einfach. Es tauchen viele historische Persönlichkeiten auf, die Phil Rickman nicht explizit vorstellt. Mir hat es sehr geholfen, nebenbei bei Wikipedia zu stöbern. Auch lässt sich Rickman viele Seiten Zeit, bis der Leser erkennt, in welche Richtung dieses Buch geht. Ein paar Kürzungen hätten sicherlich nicht geschadet.

Dennoch habe ich dieses gut recherchierte Buch mit großem Interesse gelesen. Frisch von einer Londonreise zurück, war es herrlich, in diese spannende Epoche der englischen Geschichte einzutauchen. Rickmann stellt die damalige Zeit mit ihren Persönlichkeiten und den Glaubenskriegen gelungen dar.

Sterne: 4 von 5

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