Sorry (Zoran Drvenkar)

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Die vier Freunde Kris, Wolf, Tamara und Frauke gründen in Berlin eine Agentur, die sich für ihre Auftraggeber entschuldigt. Eines Tages bekommen sie einen Auftrag, der sie zu einer verlassenen Wohnung führt. Dort befindet sich eine ermordete Frau, der sie eine Entschuldigung vortragen und dann die Leiche beseitigen sollen. Doch das ist erst der Anfang eines Albtraums.

Zoran Drvenkar macht es dem Leser nicht einfach in die Handlung einzutauchen. Zwischen den Kapiteln springt er zwischen den Erzählperspektiven hin und her. Mal auch in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Direkte Rede wird nicht verwendet. So dauert es ein wenig, bis man als Leser dem Faden folgen kann. Aber sobald der Leser sich auf den Erzählstil eingelassen hat, lässt ihn dieser Thriller über Vergebung, Rache, Sühne und Freundschaft nicht mehr los.

Immer wieder schafft es Zoran Drvenkar seine Leser zu überraschen. Selbt erfahrene Thrillerleser werden an „Sorry“ ihren Spaß haben und die Spannung genießen. Also bloß nicht von dem gewöhnungsbedüftigen Schreibstil abschrecken lassen!

Sterne: 4 von 5

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Eine Antwort »

  1. Ich finde den Anfang absurd. Merkwuerdig genug, dass man im Namen von anderen sich entschuldigt und dafuer Geld kassiert. Aber einer ermordeten Frau gegenueber inkl. der Beseitigung der Leiche? Wuerde nicht spætestens hier jeder diesen Auftrag ablehnen und es der Polizei melden? Hier fehlt die Erklærung fuer dieses Verhalten, wurden sie erpresst?

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