Winterstarre (Joachim Rangnick)

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In einer einsamen Berghütte in den Allgäuer Alpen werden mehrere verweste Leichen gefunden. Es handelt sich um illegale Arbeiter, die mit einem mysteriösen Virus infiziert waren. Journalist Robert Walcher ermittelt.

Joachim liebt eindeutig Verschwörungstheorien. Die Hysterie um H1N1 hat den Autor offensichtlich nachhaltig fasziniert. Schade nur, dass ich Verschwörungstheorien äußerst skeptisch gegenüber stehe.

Winterstarre“ beginnt spektakulär und gänsehautverursachend. Ich hatte regelrecht die Fliege summen hören und den Verwesungsgeruch in der Nase spüren. Doch dann verliert sich Joachim Ragnick in seiner sehr ausführlichen Erzählung der Handlung und vergisst mitunter dabei, dass es sich um einen Krimi handeln soll.

Dennoch habe ich das Buch gerne gelesen. Denn der Humor ist bissig und die Erzählung teils bitterböse. Da werden Leichen von gottesfürchtigen Einwohnern schnurstracks entsorgt und das Gewissen spielt kaum eine Rolle. Die Szenen sind teilweise so absurd, dass man nur mit den Ohren schlackern kann.

Sterne: 3 von 5

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