Fair Game (Patricia Briggs)

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Charles leidet unter seiner Aufgabe des Vollstreckers des Rudels. Um ihn abzulenken, bekommt er von seinem Vater den Auftrag, zusammen mit Anna nach Boston zu reisen. Dort treibt ein Serienmörder, der zuletzt drei Werwölfe tötete, sein Unwesen. Charles und Anna sollen dem FBI helfen.

Fair Game“ ist das dritte Buch der Alpha & Omega-Reihe, einem Spin-off der Mercy Thompson-Reihe. Während der letzte Teil der Mercy-Serie, „River Marked“, etwas schwächelte, ist Patricia Briggs mit diesem Buch wieder zu alter Stärke zurückgekehrt.

Mit ihren weiblichen Heldinnen schafft es Patricia Briggs immer wieder, starke Frauen zu beschreiben, ohne dass diese zu Karikaturen verkommen. Auch Anna ist stark, auch wenn sie als Omega scheinbar der schwächste Werwolf des Rudels ist. Sie wird immer selbstbewusster. Ihre Entwicklung kann wunderbar von Buch zu Buch nachvollzogen werden.

Der Kriminalfall, um den es hier geht, ist spannend und überzeugend. Wie in den vorherigen Büchern geht es durchaus brutal und blutig zu. Patricia Briggs fasst ihre Leser nicht mit Samthandschuhen an.

Wie immer spielen Figuren aus der Mythologie eine wichtige Rolle. Achtung, mögliche Spoiler: Ohne zu viel zu verraten, sei hier nur erwähnt, dass ein keltischer Gott (Cernunnos – im Buch allerdings ohne Namen, aber er diente zumindest als Vorbild) und ein keltischer König (Gwynn ap Nudd) ihre Auftritt haben.

Das Ende ist eindrucksvoll und verspricht einige spannende Optionen für weitere Bücher der beiden Reihen.

Sterne: 5 von 5

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